Videoüberwachung
Bonneweg installiert 67 neue Kameras – trotz fragwürdiger Erfolgsbilanz
Die Anschaffung weiterer Überwachungskameras in Bonneweg steht im Kontext einer Ausweitung des sogenannten Visupol-Systems. Die Gesamtzahl der Kameras steigt damit allein in der Hauptstadt auf mehr als 300.
Der Trend zu „Big Sister“ hält an Foto: Editpress/Julien Garroy
Die rue de Bonnevoie über die place Léon XIII bis zum Dernier Sol bildet eine Hauptachse durch Bonneweg und wird nicht selten als Brennpunkt bezeichnet. Diebstähle, Einbrüche und Drogendelikte – eine landesweit deutlich überdurchschnittlich hohe Zahl an Straftaten findet nach Polizeiangaben hier statt. Die Kameras sollen der Aufklärung und Prävention von Verbrechen dienen. Die betroffenen Überwachungszonen müssen jedoch alle drei Jahre genehmigt werden und der hauptstädtische Gemeinderat muss eine Stellungnahme dazu abgeben, weshalb der Regierung eine Gesetzesänderung vorschwebt, um die überwachten Gebiete auszuweiten. Bei der letzten Stellungnahme wurde bekannt, dass die Überwachung nur einmal dazu geführt hatte, dass ein Fall aufgeklärt werden konnte.