Alkohol am Steuer

Betrunkener Fahrer demoliert Eingangstor – und gesteht seine Tat wenig später

Wer im Straßenverkehr unterwegs ist, sollte am besten die Finger vom Alkohol lassen

Wer im Straßenverkehr unterwegs ist, sollte am besten die Finger vom Alkohol lassen Symbolfoto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die E-Call-Funktion eines verunfallten Fahrzeuges löste am Samstag gegen 3 Uhr einen automatischen Notruf in Diekirch aus. Eine Polizeistreife begab sich sogleich zum Unfallort, wie aus dem Polizeibulletin vom Sonntag hervorgeht. Dort angekommen, fanden die Beamten das Fahrzeug sowie „ein komplett beschädigtes Eingangstor zu einem Privatgelände“ vor. Der Fahrer fehlte allerdings. Zwei Zeugen berichteten den Polizisten jedoch, dass der Unfallfahrer seinen Wagen kurz zuvor zu Fuß verlassen hatte. Nach einer kurzen Suche wurde die Polizei fündig. Der Mann gestand sofort, den Unfall verursacht und Alkohol getrunken zu haben. Ein Alkoholtest bestätigte seine Aussage. Daraufhin zogen die Polizisten den Führerschein des Fahrers ein und erteilten ihm ein provisorisches Fahrverbot.

Gegen 1.30 Uhr bemerkte eine Streife in der Hauptstadt ein Fahrzeug, das bei der place de la Gare durch „gefährliche Fahrmanöver“ auffiel. Sie stoppte den Fahrer. Wie aus dem Pressebulletin der Polizei hervorgeht, zeigte der Mann gerötete Augen und reagierte ungewöhnlich langsam. Ein durchgeführter Alkoholtest verlief positiv. Die Beamten zogen den Führerschein des Mannes ein, zusätzlich erhielt er ein provisorisches Fahrverbot.

Wenige Stunden später, gegen 6 Uhr, erreichte die Polizei ein Hinweis von einem Verkehrsteilnehmer. Auf der Autobahn A6 in Richtung A4 bewege sich ein Fahrzeug in Schlangenlinien über beide Spuren, so der Anrufer. Eine Streife der Verkehrspolizei lokalisierte das betreffende Auto in der Nähe der Ausfahrt Strassen und stoppte es. Auch in diesem Fall stellte die Polizei deutliche Anzeichen von Alkoholkonsum fest. Der Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht. Der Führerschein wurde eingezogen, ein provisorisches Fahrverbot ausgesprochen.

Wie dem Pressebulletin zu entnehmen ist, wurden die drei Fälle zu Protokoll gebracht.

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