Internationaler Tag des Waldes
Bericht bestätigt: Der Wald ist im Stress
Spazierengehen ist in Coronazeiten unter Auflagen erlaubt. Also ab in den Wald. Dem geht es nicht gut, wie der letzte Waldzustandsbericht zeigt. Lichtblicke zeigen die Aussagen eines Försters und des Direktors der Forstverwaltung (ANF). Ein Ausflug ins Grün zum heutigen "Internationalen Tag des Waldes".
Moosbewachsene Idylle im Wald Foto: Editpress/Julien Garroy
An diesem Tag hat Förster Christian Berg (46) gegenüber vom „Roudenhaff“ zwischen Differdingen und Lasauvage zu tun. Dort klafft eine Lücke im Wald. Die Stämme von Fichten liegen auf dem Boden. Der Buchdrucker, eine Sorte Borkenkäfer, hat hier so gewütet, dass sie gefällt werden mussten. Fichten, die 40 bis 50 Jahre alt oder noch älter sind, mögen die Insekten besonders gerne. Bäume in diesem Alter gibt es viele in Bergs Revier.