Mensdorf-Brill
Baum des Jahres: „Hëllef fir d’Natur“ pflanzt drei Zitterpappeln
Die Zitterpappel ist Baum des Jahres 2026. Ihre Qualitäten tragen zum ökologischen Gleichgewicht bei. Deswegen hat die Stiftung „Hëllef fir d’Natur“ drei Exemplare im Naturschutzgebiet Mensdorf-Brill gepflanzt.
Die drei Zitterpappeln stehen neben dem Teich im Naturschutzgebiet Foto: Hëllef fir d'Natur
Die Stiftung „Hëllef fir d’Natur“ hat am vergangenen Dienstag im Naturschutzgebiet Mensdorf-Brill drei Zitterpappeln (Populus tremula) gepflanzt. In einer Pressemitteilung schreibt die Stiftung, die Aktion sei eine ökologisch dringende Maßnahme. Die Hybridpappeln, die bisher dort standen, seien fast vollständig abgestorben. Als Ersatz wurde die Zitterpappel gewählt, deren Blätter bereits beim leisesten Wind zittern – daher der Name.
Aufgrund ihrer ökologischen und landschaftlichen Qualitäten wurde die Zitterpappel von der Stiftung zum Baum des Jahres 2026 auserkoren. „Ihre Salicylsäureverbindungen verleihen ihr schmerzlindernde, entzündungshemmende und fiebersenkende Eigenschaften“, schreibt die „Hëllef“. Das leichte Holz des Baums findet Verwendung in der Möbelherstellung, aber auch im Parkett- und Saunabau. Auch für viele Tiere ist die Zitterpappel wichtig. „Sie ist eine der wichtigsten Nahrungspflanzen für Schmetterlinge, Insekten, Käferarten und Wildbienen.“ Vogelarten nutzen den Baum für ihre Nester, aber auch als Nahrung. „Alte und abgestorbene Exemplare bieten zudem unentbehrliche Höhlen und Totholzstrukturen für Fledermäuse, Spechte und seltene Pilzarten.“ So trägt die Zitterpappel wesentlich zum ökologischen Gleichgewicht bei. Ein weiteres Argument für die Baumart im Naturschutzgebiet: Dort leben Biber. Die Tiere nutzen unter anderem Pappeln als Nahrung und für den Bau der Dämme.
Noch müssen die Bäume gestützt werden Foto: Hëllef fir d'Natur