Rund 1,95 Millionen teurer

Bau von Scoutshome: Opposition kritisiert DP und CSV für Preisanstieg

Der geplante Bau eines „Scoutshome“ in Hamm wird fast zwei Millionen Euro teurer. Während die Opposition im hauptstädtischen Gemeinderat die Verantwortung beim Schöffenrat sieht, wissen DP und CSV nicht, was man hätte anders machen können.

Baustelle in der rue de la montagne in Hamm mit 43 Prozent höheren Baukosten als geplant

Das Projekt in der rue de la Montagne in Hamm kostet rund 43 Prozent mehr als ursprünglich geplant Illustration: 2001

„Es geht um den berichtigten Kostenvoranschlag eines wirklich sehr schönen Projektes, das leider etwas teurer wurde als gedacht“, sagte Lydie Polfer (DP) Anfang der Woche im hauptstädtischen Gemeinderat. Dabei bezog sich die Bürgermeisterin auf ein neues Gebäude unter der Nummer 66 in der rue de la Montagne in Hamm, das vor allem von der internationalen Pfadfindergruppe „Telstar“ sowie von lokalen Vereinen genutzt werden soll. In 2021 hat der Gemeinderat einen Kostenvoranschlag von rund 4,58 Millionen Euro für das neue „Scoutshome“ verabschiedet.

Die Kosten belaufen sich nun aber auf etwa 6,53 Millionen Euro. Den Anstieg um rund 1,95 Millionen Euro (43 Prozent) erklärt die Stadt Luxemburg in einem Begleitdokument zur Ratssitzung mit gestiegenen Preisen infolge der Pandemie und Wirtschaftskrise. Oppositionsmitglied François Benoy („déi gréng“) sieht aber noch einen anderen Grund: „Mit der Umsetzung des Projektes beziehungsweise der Planung des Schöffenrats können wir nicht zufrieden sein. Die Überschreitung von fast zwei Millionen ist nicht nur auf den Preisanstieg zurückzuführen.“

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