Nach Erdrutsch
Bahn-Nordstrecke auf unbestimmte Zeit gesperrt
Am Samstag gegen 11 Uhr lösten sich im Tunnel Schieburg zwischen Kautenbach und Wilwerwiltz mehrere Tonnen Geröll von der Decke und fielen auf das Gleisbett. Verletzt wurde niemand. Die Bahnstrecke 10 muss allerdings auf unbestimmte Zeit gesperrt bleiben.
Auf insgesamt vier Metern stürzte die Decke des Tunnels Schieburg ein Foto: Editpress/Julien Garroy
Seit dem 20. August ist die Bahnstrecke 10, auch Nordstrecke genannt, bereits wegen Wartungsarbeiten geschlossen. Deshalb befanden sich vergangenen Samstag auch keine Züge auf der Strecke, die von Ettelbrück nach Gouvy in Belgien verläuft, als sich der Erdrutsch ereignete. Die Arbeiter, die zu diesem Zeitpunkt mit Wartungsarbeiten an der Decke des Eisenbahntunnels beschäftigt waren, konnten sich aus eigener Kraft und unverletzt retten. Einer der Arbeiter hatte mehrere Steine aus der Decke bröckeln sehen und dann geistesgegenwärtig Alarm geschlagen. Aus Sicherheitsgründen wurde nach dem Deckeneinsturz dennoch der gesamte Tunnel evakuiert.