Escher Resistenzmuseum

Ausstellung über Frauen im Widerstand: Geschichte, die erzählt werden muss

Mutige Frauen im Widerstand: Eine Ausstellung über Freiheitskampf, Verfolgung, Deportation und Überleben im Zweiten Weltkrieg. Eindrucksvoll beleuchtet das Resistenzmuseum in Esch das Schicksal der Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück. 7.000 waren es insgesamt, darunter 200 Luxemburgerinnen.

Laut Forschungen und Berichten aus Gedenkstätten wurden etwa 200 Frauen aus Luxemburg ins Konzentrationslager nach Ravensbrück deportiert

Laut Forschungen und Berichten aus Gedenkstätten wurden etwa 200 Frauen aus Luxemburg ins Konzentrationslager nach Ravensbrück deportiert Foto: Editpress/Julien Garroy

Welche Rolle spielten Frauen in der „Résistance“? Diese Frage beleuchtet die Ausstellung „Widerstand, Verfolgung und Deportation“, die am vergangenen Samstag im „Musée national de la Résistance et des Droits Humains“ (MNRDH) in Esch eröffnet wurde. Erneut rückt das Museum jene Menschen ins Zentrum, die in der gängigen Erzählung über den Zweiten Weltkrieg oft übersehen werden. Nachdem im März des vergangenen Jahres die „Vergessenen Opfer des Naziregimes“ thematisiert wurden, stehen nun die Frauen im Fokus, die im aktiven Widerstand ihr Leben für Freiheit und gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft einsetzten.

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