Dudelange2022

Ausstellung „Re-Retour de Babel“ beschäftigt sich mit Migration und die Sichtweise der zweiten Generation 

Die Nachfahren ehemaliger Einwanderer haben ihre ganz eigene Beziehung zu Luxemburg wie auch zum Heimatland ihrer Eltern. Die Ausstellung „Re-Retour de Babel“ zeigt einerseits intime Porträts, die ein ganz persönliches Bild unserer Gesellschaft zeichnen, und verdeutlicht andererseits die Vielschichtigkeit der Luxemburger Migrationsgeschichte.

Die Fotos von Andrés Lejona zeigen die interviewten Nachfahren der im Kulturjahr 2007 vorgestellten Menschen. Die von ihnen ausgesuchten Objekte erzählen eine ganz eigene Geschichte.

Die Fotos von Andrés Lejona zeigen die interviewten Nachfahren der im Kulturjahr 2007 vorgestellten Menschen. Die von ihnen ausgesuchten Objekte erzählen eine ganz eigene Geschichte. Foto: Mike Zenari

„Zuerst mussten wir klären, wie wir das weite Thema der Migration überhaupt angehen sollen“, sagt Künstlerin Justine Blau und Kuratorin der Ausstellung im Gespräch mit dem Tageblatt. „Re-Retour de Babel“ baut auf dem Projekt „Retour de Babel“ auf, das für das Kulturjahr 2007 auf die Beine gestellt worden war. Ziel war es damals, die Komplexität des luxemburgischen Migrationsgeschehens zu beleuchten. Vier Hauptthemen sollten angesprochen werden: „Partir“, „Arriver“, Rester“ und „Être“. Vier Wörter, mit denen sich jeder Einwanderer auseinandersetzen muss. Konkretisiert hat sich das Projekt als Ausstellung, mit einer Reihe von Veranstaltungen sowie einer Publikation in drei Bänden. In diesem Rahmen wurden insgesamt 60 Familien interviewt. 

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