Contournement Bascharage

Aufruf zum Umdenken: Bürgerinitiative stellt erneut den Sinn der Baumaßnahme infrage

Pünktlich zur politischen Rentrée lanciert die „Biergerinitiativ Gemeng Suessem asbl“ (BIGS) einen Aufruf zum Umdenken an die politisch Verantwortlichen für die mehr als 100 Mio. Euro teure Baumaßnahme. Sie ist seit Jahrzehnten umstritten. Macht sie überhaupt noch Sinn?

Gegen das „Contournement“ wird seit Jahren demonstriert, hier ein Foto aus dem Jahr 2016

Gegen das „Contournement“ wird seit Jahren demonstriert, hier ein Foto aus dem Jahr 2016 Foto: Editpress/Archiv

Macht sie nicht, so die Schlussfolgerung der Bürgerinitiative, die in dem Aufruf zahlreiche Argumente ins Feld führt. „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann“. Dieser Satz des französischen Künstlers Francis Picabia von 1922 steht 104 Jahre später sinnbildlich für das, was die BIGS mit dem am 22. September 2026 lancierten Appell erreichen will: grundsätzliche Überlegungen zum Sinn der Maßnahme.

Der Appell steht vor dem Hintergrund eines laufenden juristischen Verfahrens gegen das „Contournement“, dessen erster Bauabschnitt bereits im Herbst/Winter 2026 beginnen soll. Die Bürgerinitiative sowie zehn Privatpersonen aus Sanem und Bascharage hatten gegen das Projekt geklagt. Am 14. Dezember findet die Anhörung vor dem Verwaltungsgericht statt, teilt sie in dem Aufruf mit.

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