Reisender der Ewigkeit

Argentinische Graphic Novel mit Kultstatus wurde als TV-Serie adaptiert

Die Netflix-Serie „Eternauta“ ist international ein großer Erfolg. In Argentinien genießt die dahintersteckende (fast) gleichnamige, Ende der 1950er Jahre erstmals veröffentlichte Graphic Novel „El Eternauta“ von Héctor Germán Oesterheld (1919-1977) und Francisco Solana López (1928-2011) längst Kultstatus und gehört zum kulturellen Erbe des Landes.

Ricardo Darín als Juan Salvo in „Eternauta“

Ricardo Darín als Juan Salvo in „Eternauta“ Foto: Netflix

In Buenos Aires schneit es. Die ganze Stadt ist mit Schnee bedeckt. Wer mit den weißen Flocken in Berührung kommt, stirbt umgehend. Immer wieder kommt es zu Stromausfällen – bis alles lahm liegt. In Vicente López, einem Vorort im Norden der Millionenmetropole, sitzt Juan Salvo mit Freunden beim „Truco“, einem in Argentinien weit verbreiteten Kartenspiel, während Außerirdische Buenos Aires bereits erobert haben. Die Stadt ist voller Leichen. Juan Salvo und seine Mitstreiter kämpfen sich mit ihren selbst gebastelten Schutzmasken durch eine postapokalyptische Stadtlandschaft. Hinter dem tödlichen Schneefall steckt eine außerirdische Armee.

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