Nach tragischem Unfall
Arbeitsgruppe hält Aufbau von Streckenradar an der N15 für „berechtigt“
Nach dem tödlichen Unfall auf der N15 wird ein Streckenradar zwischen Feulen und Heiderscheid immer wahrscheinlicher. Laut Ministerin Backes ist die Maßnahme gerechtfertigt – trotz intakter Infrastruktur.
Die beiden Autos, die am 1. September auf der N15 zusammengestoßen waren, fingen sofort Feuer und brannten aus Foto: Editpress-Archiv/Hervé Montaigu
Es war der schlimmste Verkehrsunfall der jüngeren Luxemburger Geschichte. Fünf Menschen starben am 1. September bei einem Frontalcrash auf der N15 zwischen Feulen und Heiderscheid. Dass an dem betreffenden Straßenabschnitt eine Radarfalle aufgebaut wird, wird immer wahrscheinlicher. Transportministerin Yuriko Backes (DP) erklärt jetzt: Die Arbeitsgruppe „Audits de sécurité“, die von der Straßenbauverwaltung geleitet wird, hat befunden, dass das Aufstellen eines Streckenradars „berechtigt“ ist.