Justiz

Anwalt vs. Untersuchungsrichter

Hat ein Anwalt versucht, einen Untersuchungsrichter einzuschüchtern und dessen Arbeit zu beeinflussen? Mit dieser Frage muss sich das Gericht seit Dienstag beschäftigen. Es geht um einen Arbeitsunfall mit Todesfolge vor zwei Jahren bei ArcelorMittal. Anwalt und Untersuchungsrichter geben an, nur ihre Arbeit gemacht zu haben. Der eine fühlt sich im Recht, der andere nicht richtig behandelt.

Ein Anwalt und ein Untersuchungsrichter behaupten beide vor Gericht, nur ihre Arbeit gemacht zu haben. Der Anwalt wollte seinen Mandanten bestmöglich vor Schaden bewahren. Der Untersuchungsrichter fühlte sich dadurch eingeschüchtert. 

Ein Anwalt und ein Untersuchungsrichter behaupten beide vor Gericht, nur ihre Arbeit gemacht zu haben. Der Anwalt wollte seinen Mandanten bestmöglich vor Schaden bewahren. Der Untersuchungsrichter fühlte sich dadurch eingeschüchtert.  Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Es ist ein schon etwas ungewöhnlicher Prozess, der am Dienstag begonnen hat. Ungewöhnlich, weil nicht nur ein Anwalt vor Gericht steht. Als Zeuge geladen ist auch ein Untersuchungsrichter. Durch seine Aussagen bei der Staatsanwaltschaft hat er den Anwalt vor Gericht gebracht. Als Zeugin geladen ist aber auch noch die Generalstaatsanwältin Martine Solovieff.

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