Deutschland

Angst vor „tödlichem Fluch“: Wahrsagerin soll Luxemburger Familie 750.000 Euro abgenommen haben

Mit einem kuriosen Fall muss sich dieser Tage das Landgericht Trier auseinandersetzen. Einer selbsternannten Wahrsagerin wird vorgeworfen, eine Luxemburger Familie um 750.000 Euro betrogen zu haben. Auf der Familie sollte laut der Beschuldigten ein tödlicher Fluch gelegen haben.

Angst vor „tödlichem Fluch“: Wahrsagerin soll Luxemburger Familie 750.000 Euro abgenommen haben

Es sind viele Zuschauer anwesend, als der Vorsitzende Richter Hardt den Saal betritt. Gegenüber der spärlich besetzten Bank der Staatsanwaltschaft wirkt die Seite der Angeklagten geradezu überladen. Drei der vier Angeklagten sind mit Rechtsanwälten und Dolmetschern vertreten. Vor Gericht stehen eine 55-jährige Serbin sowie ihr 71-jähriger Ehemann. Angeklagter Nummer vier, der Sohn der beiden, ist untergetaucht, der Haftbefehl steht offen. Auch die anwesende Verteidigerin hat keine Ahnung, wo ihr Mandant ist. Lediglich seine Ehefrau, eine 28-Jährige in Italien geborene Serbin, ist anwesend, ebenfalls auf der Anklagebank.

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