Justiz
Angeblichen Auto-Geschäfte eines Ex-SREL-Mitarbeiters: Zeugen machen widersprüchliche Aussagen
Der Prozess, bei dem sich ein ehemaliger Mitarbeiter des Geheimdienstes SREL wegen Veruntreuung verantworten muss, ist am Donnerstag und Freitag vor dem Bezirksgericht in Diekirch fortgesetzt worden. Es geht um rund 140.000 Euro, die der Beschuldigte durch den Verkauf von vier Fahrzeugen des Staatsministeriums kassiert haben soll. Widersprüchliche Zeugenaussagen prägten die zwei Prozesstage.
Foto: Editpress/Didier Sylvestre
Der Fall rund um den Handel mit Autos aus dem Fuhrpark des Geheimdienstes ist auch eine Geschichte der Erinnerungslücken und Widersprüche. Die Aussagen von zwei Zeugen zum Verkauf eines der Autos gehen ziemlich weit auseinander. Und es gibt Zweifel daran, ob eine Zeugin, die beim SREL gearbeitet hat, die Wahrheit sagt. Sie schwört, dem Treffen, bei dem es um den Verkauf eines BMWs ging, beigewohnt zu haben. Laut dem Käufer des Wagens trifft das nicht zu. Nur drei Leute seien bei dem Treffen anwesend gewesen: der Angeklagte K., ein Mittelsmann und er selbst.