Bis zu 22 Grad
Am Wochenende bestimmt Sonnenschein das Wetter in Luxemburg
Der Hochdruck hat Luxemburg fest im Griff und lässt so schnell nicht locker. Für Sonnenanbeter ist das eine gute Nachricht, die Natur hingegen wartet sehnsüchtig auf Regen.
Derzeit ist in Luxemburg kein nennenswerter Regen in Sicht Foto: Vincent Lescaut/L'essentiel
Der Kern des zurzeit dominierenden Hochdruckgebiets liegt über den Britischen Inseln und blockiert konsequent jeden nennenswerten Tiefdruckeinfluss. Dieser spielt sich derzeit weit im Nordosten des Kontinents ab, über dem Nordwesten Russlands, und wird sich in den kommenden Tagen weiter nach Osten verlagern. Das Höchste, was uns an Störung begegnen könnte, ist eine harmlose Wolkenschleife am Sonntag, ein schwacher Ausläufer eines weit entfernten Frontensystems. Eine größere Bedeutung wird das für uns nicht haben.
Mild, sonnig, trocken
Im Vergleich zu den vergangenen Tagen ändert sich wenig. Der Freitag startet gebietsweise noch leicht schleierig, bevor die Sonne im Tagesverlauf klar die Oberhand gewinnt. Die Temperaturen erreichen 19 bis 21 Grad. Wer früh unterwegs ist, sollte jedoch aufpassen: In den Morgenstunden sind lokal bis zu -2 Grad möglich, leichter Bodenfrost bleibt also weiterhin ein Thema.
Der Samstag verläuft ähnlich, mit einer leicht gestiegenen Wahrscheinlichkeit für etwas harmlose Schleierbewölkung. Regen bleibt aber das, was er diese Woche durchgehend war: kein Thema. Die Temperaturen klettern auf 19 bis 22 Grad. Am Sonntag gesellen sich dann jene potenziellen Wolkenfelder dazu, deren Kern über Russland liegt. Die Sonne dürfte sich davon aber kaum beeindrucken lassen, sodass noch 15 bis 17 Grad drin sind. Die Nachttemperaturen bewegen sich etwas milder als zuvor, bleiben aber nicht weit vom Gefrierpunkt entfernt.
April 2026: Ein Monat, der die Natur durstig zurücklässt
Während der Mensch den Sonnenschein genießt, wartet die Natur auf Regen. Und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Laut den Daten des Wetterradars in Neuheilenbach, betrieben vom Deutschen Wetterdienst DWD, sind im April bislang nur 7 bis 12 Liter pro Quadratmeter rund um die Hauptstadt gefallen. Im äußeren Osten waren es bis zu 25 Liter, im Südwesten rund 20 Liter. Am nassesten zeigte sich bislang der äußere Nordwesten, direkt an der belgischen Grenze, mit 16 bis 28 Litern. Zum Vergleich: An der Messstation des staatlichen Wetterdienstes am Findel fallen in einem durchschnittlichen April 58,2 Liter pro Quadratmeter. Von diesem Soll sind wir noch weit entfernt.
Die Aussichten lassen diesbezüglich wenig Hoffnung für die kommenden Tage. Zwischen Montag und Mittwoch deutet sich zwar eine kleine Störung an, diese dürfte sich aber hauptsächlich in Form von Wolken bemerkbar machen. Punktuell sind einzelne Tropfen nicht völlig ausgeschlossen, wirklich nennenswert wären sie aber nicht.
Das europäische Modell sieht erst um den 6. Mai wieder nennenswerten Regen auf uns zukommen. Das amerikanische Modell ist für den Dienstagabend bis frühen Mittwochmorgen etwas optimistischer, rechnet mit einem nächsten schwachen Signal um den 2. Mai, sieht aber wirklich relevante Niederschlagsmengen ebenfalls erst nach dem 5. oder 6. Mai. Der April geht trocken zu Ende, und der Mai fängt wohl ähnlich an.