„Landwirtschaftlech Kooperatioun Uewersauer“
Alternativlos: Wie sich die LAKU im Ösling für Trinkwasserschutz engagiert
Die rund 100 Mitglieder der „Landwirtschaftlech Kooperatioun Uewersauer“ (LAKU) betreiben eine Landwirtschaft, die mit dem Trinkwasserschutz um den Stausee in Einklang ist. Im Jahr nach dem zehnjährigen Bestehen kämpfen die Mitglieder mit Trockenheit. Was heißt das in der Gemengelage zwischen Schutz von Wasser, der Produktion von Lebensmitteln und dem Klima?
Der „Lac de la Haute-Sûre“, hier bei Esch/Sauer, ist das größte Trinkwasserreservoir des Landes, weswegen die Landwirte rundherum dem Schutz verpflichtet sind Foto: Editpress/Anne Lommel
LAKU‑Präsident Koeune beruhigt. „Ein Jahr Trockenheit kann man überbrücken“, sagt er und mahnt gleichzeitig: „Wenn es mehr Jahre werden, wird es schwierig.“ Koeune spricht von einem notwendigen „Umdenken“, wenn sich Trockenperioden wie die aktuelle wiederholen. Im Ösling betreiben 356 der insgesamt 988 Landwirte im Land (ohne Winzer) ihre Betriebe im Vollerwerb.
Das teilt das Landwirtschaftsministerium auf Anfrage mit. Klar ist, dass die diesjährige Ernte betroffen ist – nicht nur in Luxemburg. „Wenn man sich jetzt den Mais auf den Feldern anschaut, sieht man, dass die Pflanzen verdörrt sind und noch nicht mal Kolben gebildet haben“, sagt LAKU-Präsident Koeune, der gleichzeitig darauf hinweist, dass der derzeitige Zustand von Sorte zu Sorte und von Region zu Region unterschiedlich ist.