Wochen der mentalen Gesundheit

„Akuter Handlungsbedarf“: Jugendliche leiden unter psychischen Störungen

Die unter psychischen Problemen leidenden Menschen werden Studien zufolge immer jünger. Die diesjährige Ausgabe der Woche der mentalen Gesundheit steht deshalb unter dem Motto „Jugendliche stärken, die Zukunft gestalten“.

Weltweit leben etwa 13 Prozent der Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren mit einer psychischen Störung

Weltweit leben etwa 13 Prozent der Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren mit einer psychischen Störung Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Es steht nicht gut um das mentale Wohlbefinden von Jugendlichen im schulfähigen Alter. Aus einer 2022 in Luxemburg durchgeführten Studie1) geht u.a. hervor, dass rund ein Fünftel der 11- bis 18-Jährigen depressionsgefährdet ist, wobei es allerdings einen großen Unterschied zwischen Jungen (13,5 Prozent) und Mädchen (28 Prozent) gibt. 48,8 Prozent der Befragten gaben multiple psychosomatische Gesundheitsbeschwerden an. Nur eine Minderheit von 28,7 Prozent der Jugendlichen in Luxemburg sprachen von einer hohen Zufriedenheit mit ihrer Lebenssituation. „Es herrscht akuter Handlungsbedarf in dem Bereich“, resümiert Melissa Da Silva, Kommunikationsbeauftragte der „Ligue d’hygiène mentale“, die Situation.

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