Hilflosigkeit

Adapto-Fahrer setzt Frau im Rollstuhl neben Gleisen aus

Für Aufregung sorgte ein auf den sozialen Medien publizierter Zwischenfall beim Adapto-Service. Eine ältere Frau wurde vom Rufbusservice in der Nähe eines CFL-Gebäudes abgesetzt – nicht auf der eigentlich angegeben Adresse. Erst vier Stunden später wurde die Frau zufälligerweise aufgefunden. Das Verkehrsministerium reagiert noch am Abend und weist die Schuld von sich. 

Die Adapto-Busse sind an die Bedürfnisse von Menschen mit einer Behinderung und älteren Menschen angepasst

Die Adapto-Busse sind an die Bedürfnisse von Menschen mit einer Behinderung und älteren Menschen angepasst Symbolfoto: Voyages Unsen

Eine verärgerte Tochter hat sich am Sonntag auf Facebook über den Adapto-Service ausgelassen. Sie schrieb, der zuständige Fahrer habe ihre im Rollstuhl sitzende Mutter in Bettemburg abgesetzt – jedoch nicht am vereinbarten Ziel. Obwohl der Fahrer die genaue Adresse gekannt habe, habe er die Frau auf einem privaten Gelände an einem Gebäude der CFL in der Nähe der Bahngleise abgesetzt – „wo weit und breit nichts ist“. Erst nach fast vier Stunden sei die Frau dort zufällig von CFL-Arbeitern der Nachtschicht entdeckt worden. In einem weiteren Beitrag teilte die Tochter mit, dass ihre Mutter keine merklichen Schäden davongetragen habe.

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