Weinbau
Absatzkrise, Bürokratismus und Flächenbrachen: Privatwinzer in Luxemburg plagen viele Sorgen
Viele Generalversammlungen bilden die Stimmung der Mitglieder ab. Die der Privatwinzer an der Mosel ist verhalten und sorgenvoll. Feierlaune wollte am 30. April im „Centre culturel“ in Wormeldingen nicht aufkommen. Die rund 50 Mitglieder stehen vor großen Herausforderungen. Die Branche ändert sich – nicht nur national, sondern weltweit.
Dunkle Wolken über der Branche: Dieser Weinberg wird noch bewirtschaftet, aber immer mehr Flächen liegen brach Foto: Editpress/Julien Garroy
Viele Jahre lang waren zu wenig oder nicht das richtige Marketing eine der Hauptsorgen der Branche. Jetzt geht es um mehr, denn der Absatz stagniert oder ist sogar rückläufig. Nicht nur national, sondern international. Die mahnenden Worte des Präsidenten des Berufsverbands des „Lëtzebuerger Wënzerverband“ beim Weinbautag im Februar dieses Jahres bewahrheiten sich.