Verkehr
49 Euro fürs „Entfrosten“ mit laufendem Motor: Luxemburger Polizei kontrolliert Auto-Aufwärmer
Tauen Sie Ihren Wagen schon vor der Fahrt auf, indem Sie einfach den Motor laufen lassen? Das ist in Luxemburg nicht erlaubt. Und die Polizei schaut im Januar bei dieser und zwei anderen Verordnungen des „Code de la Route“ genauer hin, die oft von Autofahrern wenig Beachtung erfahren.
Straßen im Winter sind für die Autos wegen Salz und Nässe eine schädliche Umgebung Foto: dpa/Lino Mirgeler
Schmierige Fenster, nicht lesbare Kennzeichen und vereiste Windschutzscheiben: Der Winter mutet den Autofahrern so einiges zu. Aber wer sich nicht um den ordnungsgemäßen Zustand seines Pkws kümmert, kann von der Polizei zur Kasse gebeten werden. Eine Windschutzscheibe, die keine ordentliche Sicht auf die Straße ermöglicht, kann den Fahrer 74 Euro kosten. Ein unleserliches Kennzeichen schlägt immerhin mit 49 Euro zu Buche.
? Sécurité routière en hiver
En janvier, la campagne nationale de sécurité routière de la police visera 3 dispositions prescrites par le code de la route qui ne sont pas toujours respectées.
Plus d'infos sur notre site : https://t.co/OG5OiFWH89 pic.twitter.com/xy18MXrSEC
— Police Luxembourg (@PoliceLux) January 13, 2020
Und auch die gängige Praxis, das Auto am frühen Morgen mit laufendem Motor erst einmal vorzuheizen und sich so das Freikratzen der Scheiben zu erleichtern, verstößt in Luxemburg gegen die Straßenverkehrsordnung – und kann den Fahrer um 49 Euro erleichtern. Aus Respekt vor der Umwelt und der öffentlichen Ruhe sei es verboten, den Motor ohne technische Notwendigkeit laufen zu lassen, erklärt die Polizei in einer Mitteilung am Montag. Wer also nicht über eine Garage verfügt, muss sich morgens mit reiner Muskelkraft ans Kratzen machen – oder er lässt das Auto stehen und fährt mit dem Bus oder der Bahn zur Arbeit.
? Sécurité routière en hiver
En janvier, la campagne nationale de sécurité routière de la police visera 3 dispositions prescrites par le code de la route qui ne sont pas toujours respectées.
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— Police Luxembourg (@PoliceLux) January 13, 2020