MSF zeigt „La Grande Expo“ in Neimënster
40 Jahre humanitäres Engagement
MSF Luxembourg feiert 40 Jahre und macht in Neimënster mit der Ausstellung „Grande Expo“ humanitäre Nothilfe begehbar und erlebbar.
Die Freiluft-Ausstellung „Ärzte ohne Grenzen hautnah“ in Potsdam im vergangenen Jahr Foto: Till Budde
„Médecins sans frontières“ (MSF) Luxemburg feiert dieses Jahr 40 Jahre humanitäres Engagement. Im März setzt die Organisation einen sichtbaren Akzent in der Hauptstadt: Vom 17. bis zum 29. März macht die „Grande Expo“ auf dem Parvis der Abtei Neimënster die Realität internationaler Nothilfe begehbar. In nachgebauten Zelten und Einsatz-Situationen können Besucherinnen und Besucher nachvollziehen, wie MSF in Krisengebieten arbeitet, von Logistik und medizinischer Erstversorgung bis hin zu Entscheidungen unter Zeitdruck.
Ein Höhepunkt folgt am 18. März: Dann ist Rony Brauman, Arzt und ehemaliger Präsident von MSF, für einen Tag in Luxemburg. Am Vormittag ist eine Pressekonferenz (10.00 bis 11.00 Uhr) in der Brasserie angekündigt, am Abend findet ab 18.30 Uhr die Vernissage in der Agora statt.
Die Ausstellung ist frei zugänglich und täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet; am 26. März gibt es eine „Visite nocturne“ bis 20.00 Uhr. Zusätzlich werden Führungen angeboten, für junge Gruppen und Schulen (mit Anmeldung) sowie für das breite Publikum täglich von 16.00 bis 17.30 Uhr. Wer selbst aktiv werden will, kann am 17. März (18.00 bis 19.30 Uhr) bei einer Infoveranstaltung mehr über Freiwilligenarbeit in Luxemburg und Einsatzmöglichkeiten weltweit erfahren. Am 28. März (14.00 bis 18.00 Uhr) lädt MSF außerdem zu einem offenen Forum über die Rolle der Forschung in der humanitären Hilfe ein.
Infos und Anmeldung: msf.lu/info@msf.lu. (mago)