Nonnewisen
30 leerstehende Häuser: Escher Gemeinde bleibt auf erschwinglichem Wohnraum sitzen
Wegen des Leerstands in den Escher Nonnewisen hat die Lokalsektion von „déi Lénk“ am Samstag einen Protest organisiert. Es geht um 30 Häuser, die Ende Mai 2023 eingeweiht wurden und die die Gemeinde seitdem nicht loswird.
Ende Mai 2023 kurz vor den Gemeindewahlen öffentlichkeitswirksam eingeweiht, stehen eineinhalb Jahre später im Los N7 der Nonnewisen 30 von 36 Häuser leer Foto: Editpress/Julien Garroy
Noch am vergangenen Freitag war der erschwingliche Wohnraum in den Nonnewisen Thema der Escher Gemeinderatssitzung. Zwei Kaufverträge im Los N7 wurden unterschrieben, sodass von den vor eineinhalb Jahren offiziell eingeweihten 36 Häusern erst sechs verkauft wurden. In anderen Worten: 30 stehen leer. In Zeiten der Wohnungskrise ein Unding, finden die Linken um Rat Marc Baum. „Es ist keine Option zu warten, bis die Zinsen heruntergegangen sind und der Markt sich wieder beruhigt“, sagt Baum. Das Problem sei, dass durch den Rückgang der Marktpreise der Unterschied zum erschwinglichen Wohnraumpreis zu klein geworden ist.