Echternacher See

22 Tonnen tote Fische: Forscher vermuten Erschöpfung als Todesursache

Anfang März sorgte ein mysteriöses Phänomen im Echternacher See für Schlagzeilen: Die Silberkarpfen schienen plötzlich alle auf einmal zu sterben. Andere im See lebende Fischsorten sind vom Massensterben nicht betroffen. Einige der Kadaver wurden nun im Labor untersucht. Infektiöse Erkrankungen können ausgeschlossen werden. Forscher halten es jedoch für möglich, dass die Silberkarpfen an den Folgen des Energiemangelsyndroms gestorben sind. 

Infektiöse Krankheiten als Todesursache konnten nach den Laborbefunden ausgeschlossen werden

Infektiöse Krankheiten als Todesursache konnten nach den Laborbefunden ausgeschlossen werden Foto: Armand Hoffmann

Vom Ufer kann man sie sehen und an manchen Stellen sogar riechen: die Kadaver der toten Silberkarpfen, die mit dem Rücken nach oben auf dem See treiben. „Unsere Mitarbeiter haben bislang mehr als 22 Tonnen tote Silberkarpfen aus dem See geborgen“, sagt Bürgermeister Yves Wengler. Die Kadaver werden in speziellen Behältern für Tierkadaver aufbewahrt und danach fachgerecht von einer spezialisierten Firma entsorgt. 

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