Kino und Gesellschaft

20 Jahre „Schuh des Manitu“: Lachen auf Schwulenkosten?

Ist deutscher Humor nur erfolgreich, wenn er auf Kosten von Minderheiten geht? 35 Jahre nach „Otto – der Film“ wurde 2020 über rassistische Begriffe darin debattiert. 20 Jahre nach dem Bully-Film „Der Schuh des Manitu“ geht es 2021 um dessen Schwulenklischee.

Ach Gottchen, wie lustig: Szenenbild aus dem Kassenschlager „Schuh des Manitu“

Ach Gottchen, wie lustig: Szenenbild aus dem Kassenschlager „Schuh des Manitu“ Foto: Screenshot

Es war vor 20 Jahren – zwei Monate vor dem 11. September und gut einen Monat nach Klaus Wowereits „ich bin schwul – und das ist auch gut so!“. Am 19. Juli 2001 kam die Karl-May-Film-Parodie „Der Schuh des Manitu“ in die deutschen Kinos (20. Juli Österreich, 4. Oktober Deutschschweiz). Michael „Bully“ Herbigs Persiflage auf die alten Winnetou-Filme löste damals mit 11,7 Millionen Besuchern die 80er-Jahre-Komödie „Otto – der Film“ als erfolgreichsten bundesdeutschen Nachkriegskinostreifen ab.

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