Dippach-Gare
120 Züge fahren pro Tag auf der Strecke
Seit Jahren erhitzt die geplante Umgehung der Bahnschranke in Dippach-Gare die Gemüter. Vor allem die unverhältnismäßig langen Wartezeiten vor der geschlossenen Schranke machen Probleme. Zu Verkehrs- Spitzenzeiten ist sie häufiger geschlossen als geöffnet. Die CFL verweist auf technische Zwänge.
Foto: Editpress/Didier Sylvestre
Wenn es um Dippach-Gare geht, kann der ansonsten eher friedfertige Reckinger Bürgermeister Carlo Müller (LSAP) ungehalten werden. „Vor zehn Jahren schon haben sie die Zugstrecke zweigleisig ausgebaut“, sagt er. „In etwa genauso lang machen wir schon an der Umgehung herum.“ Dabei handelt es sich um knappe zwei Kilometer und zwei Kreisverkehre, die gebaut werden müssen. Das Nächste, was ihm dann in den Sinn kommt, ist die Frage, warum die Schranke schon ewig lange geschlossen ist, bevor überhaupt ein Zug kommt.