Europawahlen
„déi gréng“ im Wahlkampf-Endspurt: Immer noch rauer Gegenwind von anderen Parteien
Im Wahlkampf-Endspurt versuchen die Parteien noch einmal ihre Botschaften an die Wähler zu bringen. So auch „déi gréng“, die mit einer sozial gerechten Klimapolitik ihren Sitz im Europäischen Parlament verteidigen wollen.
Die Europawahlkandidaten von „déi gréng“ (v.l.n.r.): Fabricio Costa, Djuna Bernard, François Bausch, Patrick Hurst, Chantal Gary und Tilly Metz Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Das vergangene Jahr war bekanntlich kein einfaches für „déi gréng“. Das katastrophale Abschneiden bei den Nationalwahlen hinterließ seine Spuren. Als eine Erklärung wurde damals das Grünen-Bashing von anderen Parteien genannt. Dieses spüre man bis heute. „Der Trend hat sich weder auf nationaler noch auf europäischer Ebene gedreht“, sagt François Bausch und betont, dass der Gegenwind nicht nur von der ADR komme. „Es sind auch andere Parteien der Mitte wie die CSV oder die DP. Dabei merken sie nicht einmal mehr, dass sie damit den rechtsextremen Parteien in die Karten spielen“, so der Grünen-Kandidat.