Anerkennung Palästinas
Zweistaatenlösung: Luxemburg an Vorbereitung einer internationalen Konferenz beteiligt
Vom 17. bis 20. Juni findet bei den Vereinten Nationen in New York eine internationale Konferenz über eine Zweistaatenlösung im Nahen Osten statt, die mit der staatlichen Anerkennung Palästinas durch eine Reihe von Staaten, darunter auch Luxemburg, einhergehen könnte. Dazu müssten aber bestimmte Bedingungen erfüllt werden, erklärte Luxemburgs Außenminister Xavier Bettel am Donnerstag nach einem Austausch mit der außenpolitischen Kommission der Chamber.
Die israelische Regierung von Benjamin Netanjahu entwürdigt die Menschen im Gazastreifen: Kinder im Flüchtlingslager Nuseirat im Zentrum von Gaza stehen für eine Mahlzeit an Foto: Eyad Baba/AFP
In Anbetracht der gegenwärtigen Lage im Gazastreifen und der Haltung der in Teilen rechtsextremistischen israelischen Regierung scheint eine internationale Konferenz, die zu einer Beilegung des Konflikts im Nahen Osten beitragen kann, ebenso notwendig wie aussichtslos. Dennoch wagten es die beiden Initiatoren der Konferenz, Frankreich und Saudi-Arabien, die Idee voranzutreiben und eine Reihe von Staaten daran zu beteiligen. Darunter Luxemburg, das, wie Xavier Bettel am Donnerstag im Außenministerium ausführte, in mehreren Arbeitsgruppen an der Vorbereitung der Konferenz beteiligt ist. Zu der ausnahmslos alle Staaten der Welt eingeladen sind, teilzunehmen, wie der Außenminister betonte.