Menschenrechte
Zwei verschwundene Aktivisten: Die Spur führt nach Luxemburg
Die Geschichte um zwei verschwundene Menschenrechtsaktivisten in Mexiko ist eine, wie sie die Globalisierung und der Wunsch nach unreguliertem Wirtschaften nicht hätte besser schreiben können. Auf der Suche nach Antworten führt die Spur nach Luxemburg. Die Angehörigen der beiden Vermissten machen dafür ein in Luxemburg ansässiges Unternehmen verantwortlich. Seit 7. März gibt es nun eine parlamentarische Anfrage zu dem Thema.
Foto: desinformemonos.org / Editpress/Hervé Montaigu
Von Außenminister Jean Asselborn und Wirtschaftsminister Franz Fayot wollen „déi gréng“-Parlamentarier wissen, ob es eine Reaktion des Unternehmens, das mit dem Verschwinden der beiden Männer in Verbindung gebracht wird, gibt. Aus der parlamentarischen Anfrage geht hervor, dass die beiden LSAP-Minister bereits Ende Januar ein Schreiben an die Ternium S.A., die ihren Hauptsitz auf dem Boulevard Royal Nummer 26 angibt, gerichtet hatten.