Reportage

Zwei Wochen, 1.600 Kilometer: Vietnam von oben nach unten

Innerhalb von zwei Wochen reise ich mit dem Bus von Ninh Binh im Norden des Landes bis nach Ho Chi Minh City im Süden. Auf der Reise mache ich verschiedene Stopps: Hue, die alte Kaiserstadt Vietnams. Hoi An, am Fluss mit den 1.000 Laternen. Da Lat, in den Bergen des zentralen Hochlandes. Mui Ne, der traurige Ortschaft am Meer. Dabei geht wenig nach Plan und noch weniger ist überhaupt geplant.

Laila mit Freunden auf einem Boot in Hoi An

Laila mit Freunden auf einem Boot in Hoi An Foto: Laila Bintner

Ein neuer Tag hat begonnen, auch wenn es sich nicht so anfühlt. Bei langen Reisen in Bus oder Bahn dehnt sich für mich die Zeit auseinander und schnurrt wieder zusammen. Vor dem Fenster zieht die Landschaft vorbei, aber die Welt draußen wird gegenstandslos. Gestern Abend bin ich in Ninh Binh in den Bus gestiegen, heute Morgen wache ich in Hue auf. Die zwölfstündige Fahrt mit dem Nachtbus hat mich von dem Norden Vietnams bis in die Mitte des Landes gebracht. Jetzt bin ich in einer neuen Stadt und frage mich: Wie ist das passiert?

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