Studie
Zwei Drittel der Regenwälder zerstört oder ausgedünnt
Rund zwei Drittel des ursprünglichen tropischen Regenwaldes sind einer Studie zufolge von Menschen zerstört oder zumindest ausgedünnt worden.
Große Teile des Regenwaldes im Amazonas, wie hier in Altamira im brasilianischen Bundesstaat Para, fallen dem Feuer und Brandrodungen zum Opfer Foto: João Laet/AFP
Damit verschlechtern sich die Aussichten im Kampf gegen den Klimawandel, wie eine am Montag vorgelegte Untersuchung der gemeinnützigen Organisation Rainforest Foundation Norway ergab. Je mehr Regenwald vernichtet werde, desto schwerer werde das Überleben der bestehenden Wälder, sagte Studienautor Anders Krogh. „Es ist ein beängstigender Kreislauf.“ Der Regenwald ist ein wichtiger Kohlenstoff-Speicher und stabilisiert damit das Klima auf der Erde. Kroghs Erkenntnissen zufolge entsprechen die Einbußen in den Jahren 2002 bis 2019 einer Fläche, die größer als Frankreich ist.