Iran

Zurückhaltende Unterstützung für Hisbollah soll Krieg mit Israel vermeiden

Im eskalierten Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah bewegt sich der Iran auf einem schmalen Grat: Teheran unterstützt zwar die mit ihm verbündete libanesische Miliz, versucht aber, eine direkte militärische Konfrontation mit seinem israelischen Erzfeind zu vermeiden. Denn ein Krieg würde Irans Bemühungen um eine Lockerung der westlichen Sanktionen zunichtemachen, urteilen Beobachter.

Vor allem nach dem Freitagsgebet wird auf den Straßen in Teheran gegen Israel und die USA demonstriert, doch die iranische Führung übt sich derzeit in demonstrativer Zurückhaltung

Vor allem nach dem Freitagsgebet wird auf den Straßen in Teheran gegen Israel und die USA demonstriert, doch die iranische Führung übt sich derzeit in demonstrativer Zurückhaltung Foto: AFP

„Der Iran wird sich nicht in einen Krieg verwickeln lassen“, sagt Hamid Gholamsadeh, Politik-Experte im Iran. Die Strategie Teherans sei, Macht zu demonstrieren, ohne direkt einzugreifen, analysiert Ali Vaez von der Nichtregierungsorganisation International Crisis Group. „Denn der Iran will seinem Erzfeind nicht in die Hände spielen“, sagt Vaez.

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