Iran

Zum Todestag von Mahsa Amini: Proteste trotz staatlicher Repressionen

Ein Jahr nach dem Tod der wegen Verstoßes gegen die Kopftuchvorschrift festgenommenen Kurdin Mahsa Amini haben trotz eines massiven Aufgebots an Sicherheitskräften Menschen im Iran Berichten zufolge ihren Protest gegen die Regierung zum Ausdruck gebracht.

Vor allem in Städten westlicher Länder wurde an den Todestag der Iranerin Mahsa Amini erinnert

Vor allem in Städten westlicher Länder wurde an den Todestag der Iranerin Mahsa Amini erinnert Foto: AFP/Dimitar Dilkoff

Unter anderem aus Teheran, Isfahan und Schiras wurden am Samstag Proteste gemeldet. Am Grab von Mahsa Amini verhinderten die Behörden hingegen jedes Gedenken. Wie mehrere Menschenrechtsorganisationen mitteilten, wurde Aminis Vater am Samstag beim Verlassen seines Hauses vorübergehend festgenommen und zu Hause festgesetzt. Amdschad Amini sei davor gewarnt worden, eine Erinnerungsveranstaltung zu organisieren. Sicherheitskräfte hätten ihn daran gehindert, das Grab seiner Tochter in Sakes in der iranischen Provinz Kurdistan zu besuchen, berichtete die Organisation Iran Human Rights (IHR) mit Sitz in Norwegen.

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