Bosnien

Zum Abtritt gezwungener Ex-Teilstaatspräsident Dodik dominiert den Wahlkampf um seine Nachfolge

Am Sonntag steigt in Bosnien die Wahl des neuen Präsidenten des Teilstaats der Republika Srpska. Dominiert wird der Stimmenstreit um seine Nachfolge von dem von der Justiz zum Abtritt gezwungenen Serbenführer Milorad Dodik.

Sinisa Karan (l.) tritt zwar als Präsidentschaftskandidat am Sonntag zu den Wahlen an, Milorad Dodik dürfte aber hinter den Kulissen die Strippen ziehen

Sinisa Karan (l.) tritt zwar als Präsidentschaftskandidat am Sonntag zu den Wahlen an, Milorad Dodik dürfte aber hinter den Kulissen die Strippen ziehen Foto: Elvis Barukcic/AFP

Auch politisch Totgeglaubte können länger leben. Noch vor wenigen Wochen schien Bosniens Serbenführer Milorad Dodik mit seinem Windmühlenkampf gegen seine von der Justiz erwirkte Amtsenthebung als Präsident des Teilstaats der Republika Srpska (RS) auf dem unumkehrbaren Weg auf das politische Abstellgleis – auch wegen seines abgekühlten Verhältnisses zu Serbiens Präsidenten Aleksandar Vucic.

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