Luftfahrt
Zehn Jahre danach: Angehörige gedenken der Germanwings-Tragödie
Zehn Jahre nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine mit 150 Menschen an Bord haben zahlreiche Angehörige am Montag in Le Vernet in den französischen Alpen der Opfer gedacht. Lufthansa-Chef Carsten Spohr sprach den Familien der Toten sein Mitgefühl aus. „Unsere Gedanken sind auch heute bei den Familien, Freunden, die um jemanden trauern, der nun nicht mehr unter uns ist, und deren Schmerz auch nach einem Jahrzehnt immer noch unermesslich ist“, sagte Spohr.
Eine fünf Meter große goldene Sonnenkugel, die an die Opfer des Germanwings-Absturzes erinnert, ist an der Absturzstelle zu sehen. Foto: Laurent Cipriani/AP/dpa
Der psychisch vorbelastete Copilot Andreas Lubitz hatte das Flugzeug am 24. März 2015 nach Überzeugung der Ermittler absichtlich zum Absturz gebracht. Niemand überlebte. Zu den Opfern zählen 72 Deutsche, unter ihnen 16 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrerinnen aus dem nordrhein-westfälischen Haltern am See. Auch dort fand am Montag eine Gedenkfeier statt.