Ursachen größtenteils unklar
Zahl der Seehunde im Wattenmeer nimmt ab
Trotz leichtem Anstieg auf 23.800 Tiere im Sommer zeigt sich beim Seehundbestand im Wattenmeer ein langfristiger Rückgang Foto: Unsplash
Eine neue Seehundzählung bestätigt Experten zufolge einen „langfristigen Rückgang“ des Bestands im Wattenmeer der Nordsee. Wie das Gemeinsame Wattenmeersekretariat der Anrainerstaaten Deutschland, Niederlande und Dänemark am Montag in Wilhelmshaven mitteilte, lag die Zahl laut aktueller Sommerzählung bei rund 23.800. Das war zwar ein leichter Anstieg um etwa fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Jedoch bleibt der Bestand demnach weiter unter den Werten der Jahre 2012 bis 2020. Alles deute auf einen „langfristigen Rückgang“ hin, hieß es.