Zur Jahreswende
Zagreb erhofft sich durch den Zutritt zur Euro- und Schengen-Zone neue Wachstumsimpulse
Nicht nur Banken und Grenzwächter bereiten sich in Kroatien mit Spannung auf die nahende Zeitenwende vor: Mit dem gleichzeitigen Zutritt des jüngsten EU-Mitglieds zur Euro- und Schengen-Zone am 1. Januar wird sich für die Bewohner des Adria-Staats, aber auch für die zahlreichen Touristen, einiges ändern.
Kroatien führt zum 1. Januar 2023 die gemeinsame EU-Währung ein. Foto: Armin Durgut/AP/dpa
Der Countdown läuft. Einen verstärkten Andrang vor der Euro-Einführung am 1. Januar vermelden Kroatiens Banken aus allen Landesteilen. Entweder zahlen Kunden ihre letzten Bargeld-Bestände oder Ersparnisse in der bisherigen Kuna-Währung zum automatischen Euro-Umtausch am 1. Januar auf ihre Konten ein. Oder sie decken sich sicherheitshalber bereits mit Euros für die Silvesternacht ein: Für eine kurze Zeit werden Kredit- und andere Bankkarten nach Mitternacht nicht funktionieren.