EU-Amerika-Gipfel

Zähes Ringen um Abschlusspapier

Nach acht Jahren wollten die Vertreter von über einer Milliarde Menschen in Europa und Amerika auf höchster Ebene gemeinsame Interessen entwickeln, Standpunkte annähern und Abkommen voranbringen. Es wurde ein zähes Ringen.

V.l.: Alberto Fernandez, Präsident von Argentinien, Ralph Gonsalves, Premierminister von St. Vincent und den Grenadinen, Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates, und Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission

V.l.: Alberto Fernandez, Präsident von Argentinien, Ralph Gonsalves, Premierminister von St. Vincent und den Grenadinen, Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates, und Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission Foto: Jean-Christophe Verhaegen/AFP

Bei ihrem Treffen haben 60 Staats- und Regierungschefs aus Europa, Lateinamerika und der Karibik am Ende doch noch eine gemeinsame Formulierung zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gefunden. Tatsächlich verständigten sich 59 Staatsvertreter auf eine Verurteilung der russischen Aggression. Doch Nicaragua legte sich quer, folgte offenbar den dringenden Empfehlungen aus Moskau. Als Ergebnis sind die Vertreter von einer Milliarde Menschen nun gemeinsam nur noch „zutiefst besorgt“ über den „anhaltenden Krieg gegen die Ukraine“. Russland kommt nicht mehr im Text vor.

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