Frankreich

Xis Europa-Spalten-Mission: Auftakt des chinesischen Staatsbesuchs in Paris

Ein Europabesuch ohne Stationen in Brüssel, Berlin, Warschau oder Rom – die Reise des chinesischen Staatschefs Xi Jinping wird aus EU-Perspektive besonders kritisch beobachtet, und gleich zum Auftakt hielt EU-Kommissionspräsidentin handfeste Drohungen bereit.

Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron (l.) geht voran, während sein chinesischer Gast Xi Jinping mit der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht

Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron (l.) geht voran, während sein chinesischer Gast Xi Jinping mit der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht Foto: AFP/Ludovic Marin

Weil die Welt gerade eine neue Ära voller Turbulenzen und Wandel erlebe, sollten China und Europa als wichtige Kräfte in der Welt zusammen zu Weltfrieden und Entwicklung beitragen, lautete die wichtigste Botschaft, die Chinas Staatschef Xi Jinping zum Auftakt seiner Europareise am Montag mit nach Paris gebracht hatte. Der deutsche Kanzler Olaf Scholz hatte zwar die Bitte von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron abgeschlagen, Xi gemeinsam ein einiges Europa vorzuführen, so wie es Macron bei Xis letztem Besuch mit Scholz-Vorgängerin Angela Merkel noch gelungen war. Doch am Auftakt-Treffen war auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dabei, um diese Funktion zu übernehmen. Und die packte gleich zu Beginn mehr Turbulenzen und Wandel auf den Tisch, als Xi lieb sein konnte.

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