Spanien

Wut und Solidarität im Zeichen der Not: Wie freiwillige Helfer die Lasten der Flut tragen

Tausende fühlten sich nach den tödlichen Fluten in Spanien von den Behörden im Stich gelassen. Die Wut der Betroffenen entlädt sich, während Solidarität aus aller Welt ein Zeichen setzt. Ein gebürtiger Valencianer berichtet vom Leid der Betroffenen.

Die spanischen Flutopfer fühlen sich von den Behörden im Stich gelassen

Die spanischen Flutopfer fühlen sich von den Behörden im Stich gelassen Foto: AP/DPA/Emilio Morenatti

Spanien erlebte Ende November eine Naturkatastrophe von erschütterndem Ausmaß: Verheerende Fluten rissen mehr als 220 Menschen in den Tod und verwüsteten weite Landstriche. Kaum zwei Wochen später folgte eine neue Welle heftiger Unwetter, diesmal konzentriert auf die Provinzen Málaga und Tarragona. Erneut verwandelten starke Regenfälle Straßen in reißende Ströme und sorgten für weitreichende Überschwemmungen. Marc Cascant (47), gebürtiger Valencianer und seit 2013 in Luxemburg ansässig, berichtet dem Tageblatt, wie seine Angehörigen die Katastrophe hautnah erlebten.

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