Von Hamas entführt
„Wir wollen Frieden“: Angehörige von Geiseln bangen um ihre Verwandten
Für Yoni Asher ist die Zeit am 7. Oktober stehengeblieben. An jenem Tag, an dem die Hamas seine deutsch-israelische Frau und die beiden kleinen Töchter entführte. „Ich arbeite nicht, ich schlafe nicht. Ich esse nur das Nötigste, um zu überleben“, sagt Asher. Die Erschöpfung ist dem 37-Jährigen anzusehen, dennoch kämpft er unermüdlich für die Freilassung seiner Familie.
Angehörige von Geiseln halten während einer Pressekonferenz in Paris Bilder ihrer Verwandten hoch, unter ihnen die im Beitrag erwähnte Adva Adar (2.v.r.), die ein Bild ihrer Großmutter Jafa Adar und ihres Cousins Tamir Adar zeigt Foto: Miguel Medina/AFP
Das Forum der Angehörigen der Geiseln und Vermissten hat in Tel Aviv ein Treffen mit Journalisten organisiert. Er habe in den vergangenen vier Wochen „fast 300 Interviews“ gegeben, sagt Asher. Der Immobilienunternehmer reiste Ende Oktober auch nach Berlin, um in Deutschland um Unterstützung zu bitten.