Europarat

WikiLeaks-Gründer Assange will sich erstmals seit Freilassung öffentlich äußern

WikiLeaks-Gründer Julian Assange verließ am 26. Juni 2024 nach einem Schuldeingeständnis in einem Fall von Verschwörung zur Verbreitung von Verteidigungsinformationen das Gericht, wodurch das langjährige juristische Drama beendet wurde

WikiLeaks-Gründer Julian Assange verließ am 26. Juni 2024 nach einem Schuldeingeständnis in einem Fall von Verschwörung zur Verbreitung von Verteidigungsinformationen das Gericht, wodurch das langjährige juristische Drama beendet wurde Foto: AFP/Yuichi Yamazaki

Der im Juni freigelassene WikiLeaks-Gründer Julian Assange will sich erstmals seit seiner Inhaftierung im Jahr 2019 öffentlich zu seinem Fall äußern. Der 53-Jährige will vor dem Menschenrechtsausschuss des Europarats sprechen, der sich mit seinem Fall beschäftigt hatte.

Assange war im Juni nach zwölf Jahren Botschaftsasyl und Gefängnis in Großbritannien in sein Heimatland Australien zurückgekehrt. Er hatte sich im Rahmen einer Vereinbarung mit der US-Justiz der Weitergabe vertraulicher Informationen zur Verteidigung schuldig bekannt und war zu einer Haftstrafe verurteilt worden, die er bereits abgesessen hatte. Dem Europarat, der sich als Hüter der Menschenrechte versteht, gehören seit dem Ausschluss Russlands 46 Länder an.

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