Europawahlen

Wieder wurden Briefwahl-Stimmzettel teils nicht gezählt – Innenministerium erklärt

Die Briefwahl wird in Luxemburg immer populärer. Immerhin ist sie für den Wähler sehr praktisch, der so schon vor dem Wahltag seine Stimmen abgeben kann. Doch immer wieder passiert es, dass die Kreuze der Briefwähler am Ende nicht gezählt werden. Auch bei der Europawahl gab es bei einzelnen Briefen Probleme, schreibt das Innenministerium in seiner Antwort auf eine parlamentarische Frage. 

Zählt auch jede Stimme? Fast 4.000 Briefwahlzettel kamen nicht bei den Wahlbüros an. 

Zählt auch jede Stimme? Fast 4.000 Briefwahlzettel kamen nicht bei den Wahlbüros an.  Foto: Editpress/Alain Rischard

88.102 Personen haben zur Europawahl 2024 die Briefwahl anfragt. Deutlich mehr als in den vorigen Europawahlen – was einen Trend bestätigt, der sich auch schon bei den Lokal- und Nationalwahlen beobachten ließ. Doch am Ende fanden nur 84.214 Stimmzettel wieder per Post den Weg zurück in die Wahlbüros. Deswegen will der Grünen-Abgeordnete Metis Sehovic von Innenminister Léon Gloden (CSV) wissen, wie es „nach jahrelangen Erfahrungen mit der Briefwahl“ noch immer zu Pannen kommen kann und wie die Regierung dies bei den nächsten Wahlen verbessern will. Denn das Phänomen ist alles andere als neu.

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