Militärhilfe
Wie viel bringen Kiew die neuen Waffen?
Seit Russlands Einmarsch Ende Februar bittet die Ukraine immer wieder um westliche Waffen. Experten erklären, was dem angegriffenen Land mit den bisherigen Lieferungen gelingen könnte – und was eher nicht.
Ukrainische Soldaten auf einem Panzer: Den Ukrainern geht die Munition für ihre Waffen aus Sowjetzeiten aus Foto: AFP/Anatolii Stepanov
Kiew ist voll des Lobes für die neuen Waffen aus dem Westen. „Das Wort ,Himars‘ ist für unser Land fast schon zum Synonym für das Wort ,Gerechtigkeit‘ geworden“, sagt Präsident Wolodymyr Selenskyj über die aus den USA gelieferten Mehrfachraketenwerfer. Die ersten Himars-Systeme kamen Ende Juni in der Ukraine an – fast genau vier Monate nach Beginn des russischen Angriffskriegs. Aus den USA gab es bislang außerdem Harpoon-Raketen, M777-Haubitzen, aus Deutschland etwa Gepard-Flugabwehrpanzer. Doch Kiew macht Druck, dass das noch lange nicht reiche, wenn es Europas Freiheit und Sicherheit weiter gegen die russische Invasion verteidigen solle.