Deutschland

Wie eine erstarkte AfD den Wahlkampf prägt

Im Osten dominiert eine Partei den Wahlkampf, die selbst nicht regiert: die AfD. Die anderen Parteien richten ihr Handeln an ihr aus. Und je stärker sie wird, desto unausweichlicher die Frage: Wie geht man mit den Rechtspopulisten um?

Wahlplakate in Berlin: Auch in der deutschen Hauptstadt liegt die rechtsextreme AfD im Spitzenfeld der Parteien

Wahlplakate in Berlin: Auch in der deutschen Hauptstadt liegt die rechtsextreme AfD im Spitzenfeld der Parteien Foto: Jens Kalaene/dpa

Wer hat Angst vor der AfD? Diese Frage prägt die Wahlkämpfe in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. In beiden Ländern liegt die AfD in den Umfragen deutlich vorn. Selbst in Berlin gehört die AfD zum Spitzenfeld. Doch dort hat sie starke Konkurrenz: Umfragen zeigen ein Rennen zwischen der Linken, der CDU, der AfD und den Grünen.

Wenn also im September in den drei Ländern die rund 5,5 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimmen abgeben, wird auch die Bundespolitik den Atem anhalten. Denn insbesondere die Wahlen im Osten können ein Beben auslösen, das auch die Bundesregierung erfasst. Aktuell dominiert die AfD den Wahlkampf, weil die anderen Parteien besorgt auf ihre Stärke blicken: Und je mehr Zuspruch sie bekommt, desto unausweichlicher stellt sich die Frage, ob die Brandmauer noch hält.

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