Flutkatastrophe im Himalaya

Wie ein Luxemburger die internationale Nothilfe in Nepal koordiniert

Eine schwere Sturzflut forderte am 26. August im Norden Nepals zahlreiche Todesopfer und zerstörte ganze Dörfer sowie lebenswichtige Infrastruktur. Der Luxemburger Charel Becker leitet die Katastrophenhilfe der deutschen NGO Welthungerhilfe in Kathmandu. Im Interview mit dem Tageblatt klärt er über die aktuelle Lage auf.

Der Fluss Trishuli in Nepals Nuwakot-Distrikt: Nach dem Gletscherabbruch war hier die Zerstörung mit am größten

Der Fluss Trishuli in Nepals Nuwakot-Distrikt: Nach dem Gletscherabbruch war hier die Zerstörung mit am größten Foto: AFP

Seit beinahe drei Wochen herrscht im Norden Nepals der Notstand. Nachdem ein Eisbrocken sich aus dem Gebirge gelöst hatte, riss die verheerende Flutwelle im Grenzgebiet mit China ganze Dörfer mit sich. Tausend Menschen sind bereits gestorben, viele werden noch vermisst.

Charel Becker ist in Mamer aufgewachsen und arbeitet seit fünf Jahren für die deutsche NGO Welthungerhilfe. Nur wenige Tage nach der tragischen Katastrophe hat er sich mit einem Team auf den Weg nach Kathmandu gemacht, wo er Hilfsoperationen organisiert und koordiniert. Im Gespräch mit dem Tageblatt gibt er Einschätzungen über die Situation in Nepal.

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