Deutschland

Wie die Politik sich gegen Reichsbürger wehren will

Nach den Sondersitzungen mehrerer Bundestagsausschüsse wird sich auch das Plenum des Parlaments in dieser Woche mit den Umsturzplänen der „Reichsbürger“-Szene beschäftigen. Im Bundestag ist die Aufruhr groß.

Am 7. Dezember haben Spezialkräfte der deutschen Polizei unter anderem einen Mann festgenommen, der Heinrich XIII. Prinz Reuss (r.) heißt und eine der Hauptpersonen von Umsturzplänen der sogenannten „Reichsbürger“-Szene ist

Am 7. Dezember haben Spezialkräfte der deutschen Polizei unter anderem einen Mann festgenommen, der Heinrich XIII. Prinz Reuss (r.) heißt und eine der Hauptpersonen von Umsturzplänen der sogenannten „Reichsbürger“-Szene ist Foto: Boris Roessler/dpa/AFP

Die Reichsbürger-Razzia zieht weitere Kreise: Nach Bekanntwerden neuer Details werden nun verstärkt Forderungen nach verschärften Maßnahmen laut. Nach den Sondersitzungen der Bundestagsausschüsse gehe es nun darum, was mit Blick auf das Waffen- und Disziplinarrecht geändert werden müsse, sagte etwa Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann am Dienstag. Die Gefahren seien schon seit Jahren bekannt. Es gebe keinen Raum für eine „Banalisierung“ des in der Vorwoche ausgehobenen Netzwerks. „Wir müssen diese Gefahren ernst nehmen.“ Auch das Plenum des Parlaments werde sich in dieser Woche in aktuellen Stunden mit den Umsturzplänen der „Reichsbürger“-Szene beschäftigen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Großbritannien

Angespannte Lage: Zehntausende bei Demo von rechtsextremem Aktivisten in London