Forschung

„Wie das Ende der Welt“: Als vor 42.000 Jahren das Magnetfeld der Erde kippte

Vor 42.000 Jahren gab es zum letzten Mal einen Polsprung. Die Folgen für Mensch, Tier und Klima waren verheerend. Eine Studie zeichnet die apokalyptischen Bedingungen nach, die auch für das Aussterben der Neandertaler verantwortlich gewesen sein könnten.

Die Forscher zeichnen ein dramatisches Bild vom Polsprung: Spektakuläre Lichtshows durch Sonnenwinde, arktische Luft über Nordamerika und eine weltweit dramatische Klimaveränderung

Die Forscher zeichnen ein dramatisches Bild vom Polsprung: Spektakuläre Lichtshows durch Sonnenwinde, arktische Luft über Nordamerika und eine weltweit dramatische Klimaveränderung Foto: AFP/Olivier Morin

Der magnetische Nordpol hat keine permanente Position. Er ist gerne auf Wanderschaft. Sehr selten kommt es vor, dass die Bewegungen so extrem sind, dass das Erdmagnetfeld sich umkehrt und aus dem Nord- der Südpol wird. Ein solcher Polsprung fand zum letzten Mal vor etwa 42.000 Jahren statt. Damals schwächte sich das Magnetfeld zeitweise auf bis zu sechs Prozent seiner heutigen Stärke ab. Insgesamt hielt die Umpolung nicht lange an, nach rund 800 Jahren war die „Exkursion“ wieder vorüber. Die letzte anhaltene Polumänderung liegt rund 780.000 Jahre zurück.

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