Grönland

Wie Trumps Drohungen die Parlamentswahlen beeinflussen

Die Frage nach der Unabhängigkeit dominiert die Parlamentswahl am Dienstag in Grönland – erst recht nach den Übernahme-Drohungen von US-Präsident Donald Trump. Es herrscht auf der arktischen Insel weitgehend Einigkeit, dass sie sich von Dänemark lösen will. Strittig ist, wann und wie Grönland zu einem unabhängigen Land wird – ohne Gefahr zu laufen, von den USA annektiert zu werden.

Wahlplakate der links-grünen Regierungspartei Inuit Ataqatigiit des grönländischen Ministerpräsidenten Mute Bourup Egede (r.) im Schnee

Wahlplakate der links-grünen Regierungspartei Inuit Ataqatigiit des grönländischen Ministerpräsidenten Mute Bourup Egede (r.) im Schnee Foto: AFP/Odd Andersen

Die Trump-Drohung, Grönland notfalls mit Gewalt den Vereinigten Staaten einzuverleiben, hat die Unabhängigkeitsbestrebungen vor Ort beflügelt. 57.000 Menschen leben auf der größten Insel der Welt. Sie wollten weder Dänen noch US-Bürger sein, sondern einfach Grönländer, sagen viele von ihnen.

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