Tanktourismus
Wie Luxemburg die Trierer Spritpreise beeinflusst
Nach dem Preisschock im März bewegen sich die Preise an den deutschen wie den Luxemburger Zapfsäulen rechtzeitig vor Ostern wieder nach unten. Vielerorts in der Region Trier liegen die Spritpreise wieder unter zwei Euro. Nur in der Stadt Trier, die für ihre hohen Spritpreise bekannt ist, nicht. Woran liegt das? Und was hat Luxemburg damit zu tun?
Im Großherzogtum liegen die Kraftstoffpreise immer noch deutlich unter denen in Deutschland Foto: dpa/Harald Tittel
Luxemburg ist in der Großregion bekannt für den günstigen Sprit. Und obwohl auch die Preise an den deutschen Zapfsäulen wieder sinken, bleibt die Tankfahrt ins Großherzogtum noch immer rentabel. Im deutschlandweiten Schnitt kosten sowohl Super als auch Diesel inzwischen wieder weniger als zwei Euro. Nach Beginn des Ukraine-Krieges waren die Preise an den Zapfsäulen regelrecht explodiert. Für Super und Diesel musste deutlich über zwei Euro je Liter bezahlt werden. In der Region, vor allem in Trier, schnellten die Preise zeitweise sogar über 2,30 Euro hoch. Zum Vergleich: der Rekord in Luxemburg wurde am 10. März aufgestellt, als ein Liter Diesel an den Tankstellen 2,11 Euro kostete.