Impfstoffstreit

Wenn es gegen EU-Exportkontrollen geht, ruft Johnson nach internationaler Kooperation

Großbritannien wendet sich gegen die angekündigten Exportkontrollen der EU. Dafür begibt sich Boris Johnson nun auf Charmeoffensive. Es geht um viel.

Der britische Premier Johnson ist seit Freitag geimpft, doch weiter im Streit mit der EU

Der britische Premier Johnson ist seit Freitag geimpft, doch weiter im Streit mit der EU Foto: dpa/Frank Augstein

Mit einer Charmeoffensive bei wichtigen Partnerländern will Boris Johnson die geplanten EU-Exportbeschränkungen für Covid-Impfstoffe verhindern. Der Premierminister werde sich telefonisch an eine Reihe von Staats- und Regierungschefs wenden, hieß es am Montag aus der Downing Street. Man sei mit derselben Pandemie konfrontiert, argumentierte der konservative Regierungschef beim Besuch einer Rüstungsfabrik im englischen Nordwesten. Die Entwicklung und Verteilung neuer Impfstoffe sei ein internationales Projekt. „Und solche Projekte bedürfen internationaler Kooperation.“

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